Grundsteinlegung für 25 barrierefreie Wohnungen am Christlichen Seniorenstift
Drei Millionen in betreutes Wohnen investiert
Melle. „Im Alter einen würdigen Platz im Herzen der Stadt finden“, freute sich Pastor Christoph Stiehl bei der Grundsteinlegung zum neuen Wohnprojekt am Christlichen Seniorenstift. In ökumenischer Verbundenheit der St.-Petri- und der St.-Matthäus-Kirche„So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig.“ Mit diesem Leitsatz des betreuten Wohnens begrüßte Dieter Wiemann, Geschäftsführer des Seniorenstiftes die Gäste auf der sonnigen Baustelle an der Johann-Uttinger-Straße.
Durch die Anbindung an das Seniorenstift können kostengünstig Serviceleistungen von der Verpflegung über Betreuungsangebote bis zu handwerklichen Hilfestellungen erfolgen. Das Wohnprojekt wurde mit der Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft Osnabrück als Bauträger konzipiert und soll im Frühjahr 2012 bezugsfertig sein, erläuterte Wiemann. Die Nachfrage nach den Eigentums- und Mietwohnungen von 58 bis 92 Quadratmetern übersteige bereits das Angebot.
„Als weiteren Meilenstein einer kleinen Erfolgsgeschichte“ bezeichnete Johannes Baune, kaufmännischer Leiter des Stephanwerkes, das Wohnprojekt mit einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro für 25 barrierefreie Wohnungen.
Den feierlich in das Mauerwerk eingesetzten Grundstein füllte der Bauherr symbolisch mit Dokumenten, der Tageszeitung, Münzen, einer Urkunde und der Bauzeichnung. Das Gebäude werde auf dem Fundament des Grundsteins weiter wachsen, erklärte Baume.
„Nicht die Mauern, der Beton und das Bauholz bilden das Haus, sondern die Menschen, die später hier wohnen werden.“
Einige von ihnen waren zur feierlichen Grundsteinlegung gekommen, so auch Eckhard Mänken, der 30 Jahre in der chirurgischen Ambulanz des ev. Krankenhauses arbeitete. „ Wir wollten eigentlich in unserer Wohnung in Spenge alt werden“, erzählten Ursel und Hartmut Schröter. Ein Schlaganfall zerstörte jedoch jäh diesen Zukunftsplan. „Jetzt zieht es uns nach Melle, denn hier stimmen das Umfeld und das ärztliche Betreuungsangebot.“
Als zukunftweisendes Modell für die Stadt bezeichnete Bürgermeister André Berghegger das Bauprojekt.